Der Osterwall – der östliche Abschluss des Danewerks
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Ein archäologischer Vortrag zur Geschichte, Bedeutung und Zukunft eines einzigartigen Bodendenkmals
Der Osterwall bildet den östlichen Abschluss des berühmten Danewerks und gehört zu den bedeutendsten archäologischen Landschaften Schleswig-Holsteins. Bereits um das Jahr 965 beschrieb der arabische Chronist Ibrahim ibn Ahmed At-Tartūschi Haithabu als „eine sehr große Stadt am äußersten Ende des Weltmeeres“. Der Osterwall spielte dabei eine zentrale Rolle für den Schutz des Handelsweges nach Haithabu über die Schlei sowie für den Siedlungsraum rund um Kosel.
Angelegt im Frühmittelalter, erstreckt sich der Osterwall vom Eckernförder Noor über die Gemeinden Kochendorf und Fleckeby bis zur Osterbeker Au. Auch wenn er heute nur noch in Teilen sichtbar ist, bleibt seine historische Bedeutung für die Entwicklung der Region unbestritten.
In seinem Vortrag informiert Matthias Maluck, Projektleiter des Archäologischen Landesamtes für das Weltkulturerbe Danewerk und Haithabu, über den aktuellen Forschungsstand zum Osterwall. Zudem gibt er Einblicke in mögliche zukünftige Erschließungs- und Vermittlungsformen dieses einzigartigen Bodendenkmals.
Der Vortrag richtet sich an historisch Interessierte, Heimatkundlerinnen und Heimatkundler sowie alle, die mehr über die frühmittelalterliche Geschichte der Region erfahren möchten.
Ort und Zeit
Hardesvogtei obenAm Holm 2, 24357 FleckebyBeginn: 19:00 Uhr






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